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Artikel der Sächsischen Zeitung  

 

Dienstag, 23. Nov. 2010

Brüdergemeine lässt einen Aufzug einbauen


Von Carla Mattern

Das Haus an der Ecke Zinzendorfplatz 7 ist fast leergezogen und bereit für die Bauarbeiten. Sie starten Mitte Dezember.


Sieht von außen gut aus, soll aber jetzt umgebaut werden: das Haus Zinzendorfplatz 7. Es bekommt einen Aufzug. Foto: Rolf Ullmann

Die Brüdergemeine investiert in ihr Wohnhaus am Zinzendorfplatz Nummer 7. Momentan hat das Haus an der Ecke Zinzendorfplatz/Horkaer Straße neun Wohnungen. Nach dem Umbau durch die Brüdergemeine sollen es zehn werden. Mitte Dezember soll jetzt offiziell Baustart sein. Das sagt Peter Vogt, der Pfarrer der evangelischen Brüdergemeine Niesky. Architektenvertrag, Baugenehmigung, Fördermittel: alles da beziehungsweise genehmigt, so Peter Vogt. Dass es nicht, wie ursprünglich geplant, schon zum Ende des Sommers losgehen konnte, das hatte mehrere Gründe. Einer sind das August- und das Septemberhochwasser, die dafür sorgten, dass nicht so dringende Anliegen wegen der Katastrophenbewältigung liegen blieben.

Mit dem Umbau bekommt das schmucke Gebäude neben dem Raschkehaus einen Aufzug. „Der wird das Herzstück“, sagt der Pfarrer. Die Brüdergemeine-Mitglieder wissen um den Bedarf an sogenanntem barrierfreiem Wohnraum. „Solche Wohnungen werden gebraucht, und wir sehen das als Nische für uns als Vermieter“, sagt der Pfarrer.

Durch die Bauarbeiten ändern sich auch einige Wohnungsgrundrisse. Der Aufzug ist geplant, damit die Mieter mit Behinderungen oder kleinen Kindern oder in der Bewegung eingeschränkte Personen stressfrei in die zwischen 40 und 100 Quadratmeter großen Wohnungen gelangen können. Interessenten können sich schon vormerken lassen, sagt Pfarrer Vogt.