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Zinzendorfplatz  
   

Die ersten Häuser am Platz wurden mit der Siedlungsgründung in einer Linie auf der östlichen Seite gebaut.
Als Symmetrieachse diente die Straße von Trebus nach Herrnhut quer über den Platz. Mit den ersten Baumpflanzungen wird der Platz eingefasst und das Wegekreuz, mit den daraus entstehenden vier Feldern, angelegt. Die Felder wurden mit Buchsbaumhecken umfasst und an den Ecken errichtete man Brunnen, die später ein Brunnenhäuschen bekamen. Die Wiesenviertel dienten den Schwestern zum Bleichen der Wäsche.

In der Zeit der Nationalsozialistischen Herrschaft wurde der Platz grundlegend verändert. Die Mittelachse zwischen Kirche und Altem Pädagogium und damit die Feldstrukturen wurden verändert. Die Buchsbaumhecken wurden gerodet und somit der Platz überschaubar.
Zum Ende des 2. Weltkrieges standen viele Häuser am Platz nicht mehr. Durch Bebauung mit DDR-Bauten in den 50/60iger Jahren veränderte der Platz sein Gesicht.

Die Stadt Niesky beauftragte 1990/91 eine Neugestaltung des Platzes nach historischem Vorbild.
Die vier Felder und die Mittelachse sind wieder hergestellt und an den vier Ecken neue Brunnen errichtet worden.

Platz mit alten BäumenDDR-Bauten am PlatzPlatz heute

       
Straßenbeleuchtung