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Drei Männer waren für die Entstehung Nieskys
besonders wichtig:
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Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1700-1760)
Er gab 1722 mährischen Religionsflüchtlingen
die Erlaubnis, sich auf seinem Gut Berthelsdorf niederzulassen.
So entstand der Ort Herrnhut.
Unter Zinzendorfs Leitung entwickelte sich aus dieser
Gemeinde eine Erweckungsbewegung, die Herrnhuter Brüdergemeine.
Sie legte in Deutschland und anderen europäischen
Ländern zahlreiche Gemeinorte an und errichtete Missionsstationen
in Übersee. Zinzendorf prägte viele der Traditionen,
die das Leben der Gemeinde Niesky bestimmten.
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Sigmund August von Gersdorf (1702-1777)
Er lernte 1741 die Brüdergemeine kennen und gab
ihr 1742 die Möglichkeit, auf seinem Gut Trebus eine
Siedlung für eine Gruppe von böhmischen Flüchtlingen
zu errichten.
Als begabter Baumeister sorgte er für die planmäßige
Gestaltung des neuen Ortes.
Er legte die Maße des rechteckigen Platzes fest
und lieferte die Pläne für viele der typischen
Brüdergemeinhäuser, wie etwa das erste Gemeinhaus,
das Brüderhaus und das Schwesternhaus. Später
diente er der Brüdergemeine als Generalbaumeister.
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Johann Raschke (1702-1762)
Er wurde 1742 per Los zum Vorsteher der neuen Gemeinde
Niesky bestimmt. Unter seiner Leitung siedelten sich die
ersten böhmischen Familien in Niesky an.
Er stammte selbst aus Böhmen und war von Beruf Leinweber.
Sein Haus, das "Raschkehaus" (heute Stadtmuseum),
ist das älteste Haus Nieskys. Sein Dienst und Vorbild
trugen viel dazu bei, dass die Gemeinde die schwierigen
Anfangsjahre überlebte.
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